Studenten auf Wohnungssuche nach einem Umzug

Wohnungssuche für Studenten
Wer studieren will hat es nicht immer leicht, besonders dann, wenn er für das Studium in eine andere Stadt umziehen muss. Das geringste Problem ist dabei eine Umzugsfirmen zu finden. Doch vor dem Umzugsunternehmen kommt zunächst die Suche nach der passenden Wohnung. Und genau da fangen die zahlreichen Probleme oft an. Speziell in den Großstädten und in den bevorzugten Studienorten ist der verfügbare Wohnraum für Studenten knapp und dementsprechend teuer. Nur ein kleiner Prozentteil vieler Studenten kann sich den Umzug in eine große Wohnung erlauben. Für die meisten jedoch geht das Umziehen in eine kleine Wohnung, die oft nicht mehr als über 20 oder 30 m² an Wohnfläche verfügt. Alternativ sind dabei auch immer wieder Studentenwohnheime bevorzugt. Doch auch hier sind die Preise in den letzten Jahren deutlich angestiegen.

Verschiedene Anbieter die WG´s vermitteln:

+ WG-gesucht.de+ WGcompany.de
+ Studenten-WG.de + EasyWG.de
+ WG-Cast.de+ Wohngemeinschaft.de


Die passende Wohnform finden
Doch, bevor der Umzug stattfinden soll, muss jeder Student für sich selbst klären, welche Wünsche und Ansprüche er hat und vor allem welche er stellen kann. Oft richtet sich das nach den finanziellen Möglichkeiten. Soll ein eigenes kleines möbliertes Apartment gesucht oder doch lieber eine etwas kostengünstigere Alternative im Studentenwohnheim bevorzugt werden.
Ein eigenes Apartment (zu meist 1 Zimmer mit einer Kochnische) ist allerdings vielfach genauso schwer in einer Großstadt zu finden. Oft liegen die Preise auch deutlich höher. Dafür jedoch ist auch der Komfort deutlich angenehmer und man erzeugt gleichzeitig eine Distanz zum Studium, um am Abend abschalten zu können. Die richtige Wohnform zu finden, ist also ein elementarer Punkt, bevor das Umzugsunternehmen vor der Tür steht.

Studentenwohnheime
Studentenwohnheime sind eine wahre Alternative und lassen sich eigentlich an jeder Universität finden. Oft direkt am Campus oder zu mindestens in unmittelbarer Nähe. Andere Studierende sind direkt vor Ort, Fachdiskussionen und Hilfe beim Studium kann so direkt unter den Studierenden erfolgen. Besonders wenn man in eine fremde Stadt umziehen möchte, findet man im Studentenwohnheim schnell Kontakte.
Dennoch sind die Räume oft klein und der Komfort gering. Je nach Studiumsort bieten die Studentenwohnheime zwischen 500 bis zu 2.000 Wohneinheiten. Dabei werden unterschiedliche Wohnformen angeboten. Vom kleinen Zimmer bis hin zu Familienapartments (für Studenten mit Kindern). Unterhalten werden die Räumlichkeiten meistens über das Studentenwerk vor Ort. Dennoch haben sich in den letzten Jahren viele Privatunternehmen in diesem Bereich angesiedelt. Auch Ikea plant über sein Immobilienunternehmen, in den nächsten Jahren an den wichtigsten Studienorten eigene Studentenwohnheime zu errichten.
Denn größtes Problem ist oft das Angebot. Zu jedem Semester sind die Wohnungen fast immer restlos ausgebucht. Freie Zimmer zu finden, ist in der Regel nicht leicht und belastet die nervliche Situation, bevor es tatsächlich ans Umziehen geht.

Vermieter-Zustimmung einholen
Wer sich jedoch für eine eigene Wohnung oder sogar für die Gründung einer Studenten-Wohngemeinschaft entscheidet, muss oft mit dem Vermieter hadern. Zwar darf dieser nicht pauschal einen Studenten als Unzumutbarkeit ablehnen, doch in der Regel sind Studenten nicht sonderlich begeht. Einen Ausweg bieten hierbei Wohnbaugesellschaften, die in vielen mittleren und größeren Städten eigene Objekte unterhalten. Die Räumlichkeiten sind auch von der Größe für Studenten ausgelegt. Bei diesen Gesellschaften ist es meistens selbst kein Problem, eine Studenten-WG anzufragen. Vielfach stehen dafür zahlreiche Angebote zur Verfügung. Ein Umzug kann bereits in vielen Fällen kurfristig erfolgen.
Anders bei privaten Vermietern. Wohngemeinschaften oder Studenten werden oft nicht akzeptiert. Zu einem wird ein zu hoher Lärmpegel befürchtet, zum Anderen aber auch Mietausfälle. Die Finanzlage vieler Studenten ist in der Regel nur gering. Wer eine WG gründen will, benötigt dazu immer die Genehmigung des Vermieters. Das gilt auch bei einer nur kurzzeitigen Untervermietung. Deshalb sollte man nie vor dem Umzug vergessen, eine Bestätigung des Vermieters einzuholen.

Bankbürgschaft und Bewerberfragebögen für die die Wohnungssuche
Schon vor der Wohnungssuche und dem Bestellen eines Umzugsunternehmens sollten Studenten Rücksprache mit der Hausbank nehmen.
Eine Bankbürgschaft in der Tasche zu haben, kann bei der Suche nach einem geeigneten Mietobjekt schnell die Tür öffnen. Dabei bestehen unterschiedliche Möglichkeiten.
Viele Banken gewähren von sich aus eine Bankbürgschaft gegen eine einmalige Gebühr. Aber ebenso gut ist auch die Möglichkeit, dass Eltern oder andere Familienangehörige als Bürgen mit auftreten. Alternativ haben sich mittlerweile einige Unternehmen etabliert, deren Geschäftszweck aus der Vergabe von Mietbürschaften besteht. Der Student spart damit deutlich Geld, andernfalls muss die vom Vermieter verlangte Kaution bar eingezahlt werden.
Regelmäßig sind auch Bewerberfragebögen erforderlich. Diese sollten immer vollständig und sauber ausgefüllt werden. Bei unerlaubten Fragen (Krankheiten, Nationalität, Parteizugehörigkeit, etc.) sind Notlügen durchaus erlaubt.

Rechnen Sie jedoch bei Ihrem Umzug immer mit einem hohen Zeitbedarf. Ist jedoch erst einmal die richtige Unterkunft gefunden, steht dem erfolgreichen Studium meistens nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen unter:

+ BAföG für Studenten + Internationaler Studentenausweis
+ Krankenversicherung für Studenten+ Abo´s für Studenten
+ Haftpflichtversicherung für Studierende